1989 in Bildern
In unmittelbarer Nähe zum Wasserturm befand sich der Bereich für den Transport und Verkehr des VEB Synthesewerks Schwarzheide. Dieser war unter anderem zuständig für den Transport der Beschäftigten vom Wohnort zum Werk und zurück. In der werkseigenen Kfz-Werkstatt wurden auch diese Busse repariert. Hier galt es mitunter zu improvisieren, denn Ersatzteile waren rar.
Zweimal im Jahr fand die Messe in Leipzig statt. Auch das Schwarzheider Werk nahm regelmäßig teil. Eine gute Gelegenheit, Produkte und Neuerungen zu präsentieren und Kunden zu gewinnen. Hervorragende Produkte wurden im Rahmen dieser Messen regelmäßig ausgezeichnet. Viele Produkte des VEB Synthesewerkes erhielten Messegold.
1989 hält neue Technik in der Betriebsberufsschule (kurz BBS) Einzug. Es wird das Computerkabinett in der Abteilung Theorie eingeweiht. Sowohl Lehrlinge als auch Mitarbeitende werden hier für den Umgang mit dem PC ausgebildet. Das Gebäude der Berufsausbildung "Theorie" befand sich unmittelbarer Nähe neben der Berufsschule und wurde Anfang der 2000er Jahre abgerissen.
Im Organisations- und Rechenzentrum wurden bis 1990 Lehrlinge bzw. jetzt Auszubildende (Azubis) zum Facharbeiter für Datenverarbeitung ausgebildet. Die Ausbildung dauerte drei Jahre.
Der Ruf "Die Mauer muss weg" wurde 1989 lauter und war auch an Gemäuer auf dem Werksgelände zu finden. Mit dem Fall der Mauer im November 1989 begann eine neue Zeit auch für den Standort. Gut ein Jahr danach - am 25. Oktober 1990 - übernahm die BASF AG die Synthesewerk Schwarzheide AG, die im November 1990 in die BASF Schwarzheide GmbH umgewandelt wurde.